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Sächsischer Wettbewerb für Pop-Musik

Wirtschaftsminister Dulig: »Wir wollen die Musikbranche als einen wichtigen Bereich der sächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft motivieren, gute Ideen für ihren Weg durch die Pandemie zu entwickeln.«

Das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN startet heute den neuen Wettbewerb für Popularmusik in Sachsen. Gesucht werden kreative Konzepte, neue Kooperationen und beispielhafte Vorhaben, die zur Stärkung der Wertschöpfungspotenziale der Musikwirtschaft am Standort Sachsen beitragen. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) unterstützt den Wettbewerb mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 100.000 Euro.

Die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft, zu der auch die Musikbranche und hier insbesondere die Unterhaltungsmusik gehört, ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. »Wir wollen die Akteure in ihrem Wirken bestärken und die Kreativen der Branche motivieren, gute Ideen für ihren Weg durch die Pandemie und für die Zukunft zu entwickeln. Sachsens Musikszene ist breit gefächert und vielfältig. Wir wollen den Musikern durch diesen Wettbewerb auch helfen, sicht- und hörbarer zu werden«, so Wirtschaftsminister Martin Dulig zum Start des Wettbewerbes.

Der Wettbewerb für Pop-Musik in Sachsen gibt den Musikerinnen und Musikern sowie Musikschaffenden die Möglichkeit, die persönliche Professionalisierung zu vervollkommnen und Impulse zur Umsetzung beispielhafter Ideen und Vorhaben für die sächsische Musikwirtschaft zu setzen. Insgesamt können 25 Einreichungen prämiert werden.

Am Wettbewerb können Musikerinnen und Musiker, selbst produzierende DJs und Musikschaffende sowie Unternehmen aus der Musikwirtschaft (zum Beispiel Labels, Booking-Agenturen, Musikverlage, Management) teilnehmen. Voraussetzungen sind, dass sie sich den Bereichen Rock, Pop, Jazz oder Elektro zuordnen, volljährig und in Sachsen ansässig sind.

Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 15. Dezember 2021. Die Gewinnerinnen und Gewinner erwarten Preisgelder zwischen 1.500 Euro und 12.000 Euro in insgesamt fünf Kategorien: »Neue Künstlerinnen und Künstler auf Sachsens Bühnen«, »Album-Kooperationen«, »Beispielhafte Marketingformate«, »Internationale Kooperationen« und »Ideen für die Popularmusik in Sachsen«.

Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Website von KREATIVES SACHSEN zu finden.

Hintergrund:

Der Freistaat Sachsen fördert das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN aus den Mitteln des SMWA mit bis zu 2,75 Millionen Euro. Das Projekt wurde für den Zeitraum 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 bewilligt. Projektträger ist der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V., in dem die kommunalen Vereine – Kreatives Chemnitz, Wir gestalten Dresden, Kreatives Leipzig und seit Kurzem Kreative Lausitz sowie Kreatives Erzgebirge – zusammengeschlossen sind. Im Rahmen des Doppelhaushalts 2021/2022 wurden zusätzliche Fördermittel zur Unterstützung der Branche bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie bereitgestellt. In diesem Rahmen werden u.a. Aktivitäten zur Unterstützung der Musikwirtschaft mit Fokus auf den Bereich der Popular- bzw. Unterhaltungsmusik umgesetzt.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft als Branche umfasst diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen, die überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen. Gemäß dem Zweiten Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht für Sachsen aus dem Jahr 2019 arbeiten rund 26.000 Selbstständige und Unternehmen sowie knapp 40.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in der sächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft. Zur Branche zählen in Sachsen insgesamt zwölf Teilmärkte: Architekturmarkt, Buchmarkt, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunsthandwerk, Kunstmarkt, Markt für Darstellende Künste, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software-/Games-Industrie und Werbemarkt. Die Musikwirtschaft gehört mit knapp 300 Mio. Euro Jahresumsatz (Stand: 2015) zu den wirtschaftlich stärksten Teilmärkten. Sie zählt gleichzeitig neben dem Markt für Darstellende Künste, dem Kunstmarkt und der Filmwirtschaft zu den am stärksten von den Folgen der Corona-Pandemie betroffenen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft.

(photo by www.kreatives-sachsen.de)

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